Montag, 23. Mai 2011

Powerman Falkenstein - 3.Platz DM

Hier der Bericht von Jörg Guhr, dem ist nichts hinzuzufügen :-)

Markus gegen die besten Europas

Powerman- Germany Duathlon hieß die erste richtige Herausforderung für Triathlet Markus Thomschke vom OSSV Kamenz in diesem Jahr. Die Powerman- Rennen sind eine Wettkampfserie im Duathlon auf der ganzen Welt. In Falkenstein/Vogtland fand die deutsche Veranstaltung statt, gleichzeitig auch die deutschen Meisterschaften im Lang-Duathlon. So hatten sich am 22.05.2011 mehr als 200 Starter aus ganz Europa und die Elite Deutschlands eingefunden um die Strecke von 16 km Laufen, 64 km Rad fahren und 8 km Laufen durch die Berglandschaft des Vogtlandes zu bewältigen. Sonnenschein und eine sehr gut organisierte Veranstaltung waren die Rahmenbedingungen.

Markus hatte sich zum Ziel gesetzt mit den besten Europas mitzuhalten.

Beim ersten Lauf wurde sofort richtig Tempo gemacht und Markus konnte sich in einer 10 köpfigen Spitzengruppe behaupten. Nach ca. 6 km musste er dann aber die schnellsten ziehen lassen. Markus versuchte sein Tempo zu halten, was ihm auch sehr gut gelang. Nach 53:58 Min wechselte Markus an 7.Stelle aufs Rad. Nur 2 min Rückstand auf die Top Leute waren ein sehr gutes Zwischenergebnis! Auf dem Rad versuchte Markus dann seinen Rhythmus zu finden, was bei Steigungen von bis zu 16% sehr schwer war. Ab Kilometer 10 hatte er sich eingerollt und er konnte 2 Plätze aufholen. Damit lag er in der Wertung der deutschen Meisterschaft an 1. Stelle. Alles lief nach Plan. Am letzten Anstieg in Klingenthal stellten sich dann leider ein paar muskuläre Probleme ein und Markus musste das Tempo etwas reduzieren. Beim zweiten Wechsel war es nun wieder der 7. Platz. Auf der 2. Laufrunde kämpfte Markus noch mal um jede Sekunde und die Athleten vor ihm kamen immer mehr in Sichtweite. Leider konnte er sie nicht mehr ganz einholen. In der Gesamtzeit von 03:19:40 h belegte Markus einen sehr guten 7. Platz, was gleichzeitige den 3. Platz bei den deutschen Meisterschaften bedeutete. Zum ersten Platz in der deutschen Meisterschaft fehlten ihm nur 33 Sek. Der Sieg ging in die Schweiz an Powerman - Weltmeister Andy Sutz. Seine Endzeit 03:11:48 h.
Am Ende steht für Markus ein super Einstand als Triathlon- Neuprofi.

Ergebnisse: http://www2.your-sports.com/details/results.php?lang=de&page=6&eventid=5484&contest=1&name=Ergebnislisten%7CErgebnisliste%20m%2Fw&CertificateLink=1&format=view

Vielen Dank an die "Daumendrücker" und die extra angereisten Guhrs, Eltern, Mirko und natürlich Aniko ;-)

Der nächste geplante Wettkampf ist der ITT-Ferropolis.

Montag, 16. Mai 2011

Im Team von Triathlon.de und Sieg beim Kamenzer Bergduathlon

Für die Saison 2011 bin ich ab sofort Mitglied im Triathlon.de Team. So darf ich nun das aktuelle Fuji D6 2.0, einen Zeitfahrhelm von Cratoni sowie Einteiler und Radschuhe von Pearl Izumi mein eigen nennen ;-) Mal sehen was mit dem neuen Material alles möglich ist.

Am gestrigen Sonntag stand nun endlich auch der erste Duathlonwettkampf der Saison an. Es sollte beim Kamenzer Bergduathlon über die Distanzen von 5,8 km über den Hutberg, 28 km durch das Lausitzer Hügelland und abschließend 2 km durch die Lessingstadt Kamenz gehen. Schon beim ersten Lauf wollte ich schnell beginnen um meine Form für den Powerman in Falkenstein nächste Woche zu testen. Das gelang mir auch richtig gut.
Der erste Lauf war nach knapp 19 Minuten geschafft und ich konnte schon einen guten Vorsprung mit zum Radfahren nehmen. Auf dem Rad waren die Bedingungen aufgrund der Höhenmeter und des auffrischenden Windes nicht ganz einfach und es fiel schwer einen konstanten Druck auf die Pedale zu bekommen. Doch auch das Radfahren verlief zur Zufriedenheit und nach einem guten Wechsel konnte ich schon die abschließenden 2 Km durch Kamenz genießen. Zweiter wurde Curt Beck und dritter Roland Ludwig (beide TV Dresden). Mein Bruder Patrick wurde Sechster und auch Christian war mal wieder beim Radrennen am Start und konnte Dritter werden.


Ergebnisse: www.baer-service.de/history.php?jahr=2011

Donnerstag, 5. Mai 2011

Beruf: Ironman

hier der Bericht von Frank Oehl aus der SZ von dieser Woche zum nachlesen ;-)

Die Erfolgsformel geht so: Erst 50 Minuten durch den stillen Ozean pflügen, danach 4:35 Stunden in der Mittagsglut auf Hawaii mit’m Radl gut unterwegs sein und hintenraus noch munter einen Marathon – sagen wir mal in 2:50 Stunden – abspulen. Und fertig ist der Weltklasse-Triathlet auf der Langstrecke. Ein Oberlichtenauer hat sich auf den Weg genau dorthin gemacht. Der 27-jährige Markus Thomschke ist seit Mitte März Profisportler.
Beruf: Ironman

Mit großem Talent gesegnet

Wer ihn kennt weiß: Der Markus hat das drauf. Er ist gesegnet mit einer kräftigen Pumpe und einer Ausdauerfähigkeit der ganz seltenen Art. Und er kann sich quälen wie kaum ein anderer. Bei unzähligen Wettkämpfen in der Region, in Deutschland und in der Welt, hat er sein Talent schon unter Beweis gestellt.
Seine Zeiten und Ergebnisse konnten sich stets sehen lassen – vor allem, wenn man vom Potenzial des jungen Mannes weiß. Zehn bis 15 Stunden Training in der Woche reichten, um in seiner Altersklasse europäische Spitze auf den Langstrecken des Ausdauerdreikampfes zu sein. Was wäre, würde Markus auch im Winter hart trainieren und überhaupt weniger Süßigkeiten naschen? In den nächsten Jahren werden wir es erfahren. „Ich werde in vier Jahren Anfang dreißig sein. Dann beginnt das beste Alter eines Triathlon-Langstrecklers.“ Markus will in die
absolute Weltspitze. Neuerdings mit dem Betriebswirt-Diplom in der Tasche, hat er sich die beruflichen Grundlagen für die Zeit nach dem Sport schon mal geschaffen. Nun kann er versuchen, sein körperliches Potenzial richtig auszureizen. Ob ihm das gelingt?
Der 27-jährige bringt dafür zum Talent zwei wichtige Eigenschaften mit, die nur scheinbar Gegensätze sind: Er ist zielstrebig und bescheiden zugleich. Der freundliche junge Mann kann allein dadurch auf wichtige Unterstützer zählen, die ihm nicht nur die Daumen drücken, sondern auch ihr Know-how mitgeben. Im Schwimmen ist es zum Beispiel André Jost vom OSSV, mit dem er die Triathleten-Trainingsgruppe anführt. „Ich brauche das Niveau von
André, um auf Hawaii vorn mitschwimmen zu können“, weiß Markus und ist schon auf dem besten Weg dorthin. Ein weiterer wichtiger Partner ist Thomas Weber, ein ehemaliger Ironman aus Heidenau, der ihm die Trainingspläne schreibt. Bis 2015 will Markus bis zu 40 Stunden pro Woche trainieren. Das geht nicht von heute auf morgen. „Ich will in diesem Jahre auf etwa 25 Stunden kommen. Ich habe schon damit angefangen und fühle
mich gut.“ So austrainiert wie jetzt hat man Markus zu diesem Saisonzeitpunkt tatsächlich noch nie erlebt. Ein erstes positives Signal war der Sieg beim 34. Bischofswerdaer Langstreckenlauf. Auf schwierigem Parcours lief Markus den Halbmarathon unter 1:16 Stunden. „Ich bin auf einem guten Weg“, resümierte er danach.

Kein Leben aus dem Vollen

Bleibt die Frage, wovon er in den nächsten Jahren seinen Lebensunterhalt bestreiten will? „Ich bin ja nun Freiberufler und arbeite zum Beispiel als Eventmanager.“ Allerdings ist ihm klar, dass Profisport ohne potente Sponsoren nicht möglich ist. Die Präsentationsfläche eines Triathleten ist ja nicht sehr groß. Einteiler, Rad, Helm – das war’s dann schon fast. Mit der Industrievertretung Ulrich Abt, der Ostsächsischen Sparkasse, mit Malermeister Peter Bergmann oder dem Bodo Apitz Vermessungsbüro zeigt der ambitionierte Sportler, dass er vor
allem auf Firmen der Region setzt. Und auf die materielle Unterstützung aus dem Bikehouse Kamenz oder von „Startblock24“. Alles in allem: Ein Leben aus dem Vollen hat Markus die nächsten Jahre nicht vor sich. Schließlich kostet auch die Profi-Lizenz Geld und die Preisgelder liegen zunächst in einiger Entfernung. „Ich hoffe, dass ich das hinkriege“, sagt der 27-Jährige, der sich natürlich über weitere Unterstützer freuen würde. „Ohne Partner
geht’s nicht.“
Ach übrigens: Der obigen Erfolgsformel liegen auch Entfernungen zugrunde. Die 50 Minuten Schwimmen beziehen sich auf 3,8 km, die viereinhalb Stunden Radfahren auf 180 km und der Marathon geht bekanntlich über 42,195 km. Ganz schön taff, wer das, hintereinander absolviert, zu seinem Berufsziel in der Weltspitze macht.

Montag, 25. April 2011

Der April...

...steht bei meiner Familie ganz im Zeichen vieler Geburtstage. Zusammen mit Ostern gibt’s da fast jeden Tag was zu feiern...Danke auch nochmal für die vielen Glückwünsche!!!
Damit ich auch den Sport nicht ganz vergesse, hatte ich mir den Mannschaftscross in Dresden am 6.4. und den Bischofswerdaer Langstreckenlauf am 23.4. als Formtests ausgesucht. Das Training lief super, so dass ich mich schon auf den Mannschaftscross freuen konnte. Unser Team OSSV Kamenz bestand ursprünglich aus Sebastian Guhr, André Jost und mir. André musste leider verletzungsbedingt absagen, doch mit Christian Hoffmann konnte schnell ein passender „Ersatzmann“ gefunden werden. Zusammen liefen wir ein konstant hohes Tempo auf der welligen 6,4 km langen Strecke durch den Prießnitzgrund und konnten mit 23:14 min am Ende Gesamt Zweiter der 166 Teams werden.
Beim Bischofswerdaer Langstreckenlauf sollte es dann über 21,1 km gehen. Aus den Ergebnislisten der Vorjahre konnte ich sehen, dass es um keine persönliche Bestzeit gehen wird. Zusätzlich musste die Strecke wegen Straßenbauarbeiten verändert werden und es kamen zu den sowieso zahlreichen Höhenmetern noch weitere dazu. Bereits auf den ersten Kilometern konnte ich mich zusammen mit Marcus Giese vom TV Valtenberg (Foto - Danke Basti!) vom Feld absetzen. Bei km 15 kam dann Robert Jäkel (TuS 08 Lintdorf) zu uns und übernahm auch direkt die Spitze. Er hatte sich anscheinend sein Rennen super eingeteilt. Zusammen mit ihm konnte ich mich von Marcus absetzen. Bei km 20 am letzten Berg versuchte ich dann mein Glück und konnte mich dann auch von ihm absetzen. Nach 1:15:40 h blieb die Zeit stehen. Für die Strecke eine klasse Zeit und als ich von Robert hörte was er auf „flachen“ Strecken für Zeiten läuft kann ich sagen, dass die Laufform stimmt ;-)

Ergebnis Mannschaftscross: www.triathlon-service.de/ergebnisse/liste.php?nr=2782

Ergebnis Bischofswerda: www.baer-service.de/ergebnisliste.php?lid=BIW&sort=%60strecke%60%2C%60geschlecht%60%2C%60platzTotal%60&suche=&jahr=2011&ak=&strecke=21%2C1+km&geschlecht=

Weiter geht’s nun mit dem Kamenzer Blütenlauf und danach mit dem Powerman Germany!

Dienstag, 22. März 2011

Citylauf Dresden

Erst einmal ein großes Dankeschön an Benjamin Lindner von Brooks. Ich hatte ja nun schon sämtliche Marken probiert, doch es ist schon lange nicht mehr passiert, dass ich einen Trainingsschuh probiere und mich so wohl darin fühle!!!
Nun zum Citylauf - nach weiteren sehr guten „Umfangswochen“ hatte ich mich entschieden an den Landesmeisterschaften im 10 Km Straßenlauf teilzunehmen. Mein Ziel war eine Zeit von 34:xx min, wohl wissend, dass ich kaum Tempoeinheiten auf dem Plan hatte und bis zum letzten Tag vor dem Wettkampf voll trainiert habe. Beim warmlaufen merkte ich dann aber, dass sich meine Beine sehr gut anfühlten. Pünktlich 10:30 Uhr erfolgte dann der Start der ca. 1.000 Läuferinnen und Läufer. Nach einigem Gerangel fand ich mich in der anfangs etwa 20 köpfigen Spitzengruppe wieder. An der Spitze des Feldes machten Falk Cierpinski und ein Kenianer dann ordentlich Tempo und die Gruppe zerfiel so allmählich. Als bei Kilometer 5 meine Uhr bei genau 16 Minuten stoppte hatte ich immer noch das Gefühl einen Gang drauf legen zu können, doch schon einen Kilometer später ging plötzlich nicht mehr viel...
Wir waren inzwischen eine 3-Mann Gruppe die um Platz 9 kämpfte. Bei Kilometer 8 kam dann René Müller mit deutlich schnellerem Tempo vorbei. Ich konnte seinen Schritt noch einmal aufnehmen und plötzlich „lief´s“ nochmal richtig gut. Die letzten Kilometer waren dann durch die vielen Überundungen wie ein Slalom.
Bei sehr zufriedenstellenden 33:17 min stoppte die Uhr über die genauen 10 Km (laut meiner Garmin warens sogar paar Meter mehr ;-)). Dies bedeutet Gesamtplatz 11.
Gewonnen hat Falk Cierpinski in 30:43 min.
Kurz nach dem 10 Km Lauf fand der Halbmarathon statt. Dort lieferte Sebastian Guhr eine tolle Vorstellung ab und wurde insgesamt 2. mit einer Zeit von 1:16:43 h. Mit ihm und André Jost (danke fürs unermüdliche Anfeuern und natürlich fürs Foto!) bestreite ich meinen nächsten Wettkampf, den Mannschaftscross in Dresden über 6,4 Km am 6. April.

Samstag, 26. Februar 2011

Januar/Februar


Die ersten beiden Monate des neuen Jahres sind nun so gut wie vorbei und vergingen bei mir wie im Flug. Nach einem sehr schönen Langlauf-Trainingslager in Leutasch/Österreich Anfang Januar verliefen die Folgewochen sehr schwankend. Neben einer bei den kühlen Temperaturen „normalen“ Erkältung musste ich 2 Weisheitszähne entfernen lassen. Nach der dadurch weiteren Trainingspause musste ich mein Training noch mal neu planen (Danke Thomas). Zum Glück kam ich pünktlich bis zum 20. Februar wieder in Schwung, denn seit dem befinde ich mich im angenehm milden Mallorca. Mit André, Nico, Bernd und Jens haben wir jetzt auch schon ordentliche Grundlagenausdauer-Einheiten absolviert. Bis zum 6. März darf ich nun noch der Kälte aus dem Weg gehen. Mein Jahreswettkampfplan ist auch so gut wie fertig. Sicher sind 2 Starts in der Regionalliga. Weiteres dann demnächst :-)

Freitag, 31. Dezember 2010

Vielen Dank

an alle Sponsoren und Unterstützer. Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen eine so erfolgreiche Saison 2010 zu bestreiten. Gerade in der absoluten Hochphase mit dem Schreiben der Diplomarbeit und der Vorbereitung für den Ironman Regensburg konnte ich dank euch in beiden Bereichen sehr gut „finishen“. Vielen Dank nochmals!
Heute konnte nun nicht wie geplant der Start beim Oberlichtenauer Silvesterlauf erfolgen, da dieser aufgrund der (Schnee) Umstände abgesagt wurde. Kurzentschlossen entschieden wir (Patrick, Sebastian Guhr und Stephan Schepe) beim Bautzener Silvesterlauf zu starten. Die 2x zu laufende 5,5 km Runde führte über Wald- und Feldwege, die man aufgrund der Schneemengen natürlich nicht sehen konnte. Der spätere Sieger Alex Schilling hatte neben einer bestechenden Laufform auch Spikes mitgebracht, sicher ein großer Vorteil bei 100 % Eis und Schnee :-)
Maik Petzold und ich versuchten etwa 3 km vergebens den Anschluss zu halten, als dies nicht gelang, riskierten wir nicht mehr alles und liefen/rutschten den Rest der Strecke zusammen. Alles in allem war es aber ein wirklich schöner und liebevoll organisierter Lauf.



Ich wünsche allen einen „guten Rutsch“ ins hoffentlich erfolgreiche neue Jahr!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Neues von mir...

...gibts so einiges. Das draußen fast ein Meter Schnee liegt ist ja nichts neues, auch das ich im Winter (wie so viele Triathleten auch) den Schwerpunkt aufs Schwimmen und Laufen lege ist nicht neu. Neu ist aber zum Beispiel, dass wir mit dem OSSV Kamenz in der nächsten Saison keine 2.Liga-Mannschaft mehr haben. Dafür werden wir eine richtig gute Regionalliga-Mannschaft stellen.


Neu ist ebenso eine „kleine“ Trainingsumstellung. Ziel ist es dabei die Stärken auszubauen und die Schwächen abzustellen...wie auch sonst...;-)
Dabei werden mich weiterhin Thomas Weber und das Team von synergy-protraining unterstützen.


Den Trainingseinstieg für die kommende Saison konnte ich mit meinem Bruder Patrick und Kumpel Mirko in Fuerteventura vor ein paar Wochen genießen.
Seit dem konnte ich auch schon ein paar Kilometer auf den dünnen Brettern mit dem gefürchteten „Doppelstock“ - Josti zurücklegen...:-) Auch die Laufkilometer machen in der Gruppe u.a. mit Patrick, Christian, Basti, Jens, Micha usw. Spaß und die Form nimmt so langsam Gestalt an. Der erste kleine Test wird dann der traditionsreiche Oberlichtenauer Silvesterlauf sein.


Infos dazu gibt’s hier: www.sg-oberlichtenau.de/content.php?id=18


Weiterhin kann man sich schon jetzt für den 23.Sparkassen KnappenMan anmelden: http://www.knappenman.de/


Ich wünsche schon mal allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gelungenes Wintertraining!

Dienstag, 14. September 2010

Siege beim KnappenMan, in Pulsnitz, am Sachsenring und bei der Diplomarbeit ;-)

Bereits zwei Wochen nach dem Ironman Regensburg (1.August) konnte ich, auch dank eines Besuchs bei Sven Perschneck (Physiotherapeut), wieder regelmäßig und schmerzfrei trainieren. Bereits am 29. August, also weitere 2 Wochen später, wollte ich beim KnappenMan an den Start gehen.
Mit Trainingstipps von Thomas Weber konnte ich mich noch bestmöglich für diese Mitteldistanz vorbereiten. Da ich im Org.-Team des KnappenMan eingebunden bin kannte ich natürlich auch jeden Meter der Wettkampfstrecke, ein Nachteil war jedoch sicher der Vorbereitungsstress der Veranstaltung.
Ein Blick in die Anmeldeliste versprach dann ein spannendes Rennen, denn neben dem Vorjahressieger Sven Kunath waren weitere Topathleten zur Sachsenmeisterschaft an den Knappensee gekommen. Mit dabei unter anderem Sebastian Küfner (Europameister 2010 Ironman+Ironman 70.3) und Sebastian Guhr, sowie die schwer einzuschätzenden Daniel Rockoff, Pierre Jander und Sven Perschneck.
Bereits am Sonnabend fanden die ersten Wettkämpfe statt. So holte sich Trainingskumpel André Jost mit starker Leistung den Sieg über die Olympische Distanz und Freundin Aniko gewann ihren ersten Triathlon-Pokal auf der Einsteigerstrecke.


Sonntag früh um 9 Uhr erfolgte der Start für die zwei Runden im Knappensee. Ich kam super weg und setzte mich sofort an die Spitze des Feldes. Nach der ersten Runde hatte ich bereits etwa 30 Sekunden Vorsprung. Zu meiner Verwunderung auch auf S.Küfner. Das harte Schwimmtraining in der Luise-Schwimmgruppe unter Anleitung von André scheint also langsam Früchte zu tragen ;-)
Nach knapp 27 Minuten erreichte ich die Wechselzone und konnte meinen Vorsprung schwer einschätzen. Die Radstrecke war eine 5 km lange und sehr flache Wendepunktstrecke. Nach den ersten 2 Runden konnte ich einen sehr guten Rhythmus finden und fuhr durchschnittlich etwa 43 Km/h. Der Vorsprung auf Sebastian Küfner vergrößerte sich leicht. Am Ende standen 2:09 h für die 90 Km auf dem Tacho und ich konnte mit etwa 3 Minuten Vorsprung auf Sebastian Küfner die 21,1 km beginnen. Die nächsten Verfolger hatten einen Abstand von etwa 10 Minuten.
Beim Laufen musste ich um jeden Schritt kämpfen. Hier machte sich nun die fehlende Vorbereitung für diesen Wettkampf und die kurze Zeit nach dem Ironman Regensburg bemerkbar. Mit einer dennoch respektablen HM-Zeit von etwa 1:23 h und einer Gesamtzeit von genau 4:00 h kann ich sehr zufrieden sein. Sebastian Küfner erreichte 3 Minuten nach mir das Ziel. Dahinter wurde es noch einmal sehr eng, denn mit Daniel Rockoff und Sven Kunath liefen die beiden schnellsten Läufer an diesem Tag noch mit einer Gesamtzeit von 4:11 h auf Rang 3 und 4 vor. Sebastian Guhr wurde starker 6. und mein Bruder Patrick fast sensationell 8. (nach einer durchwachsenen Saison). Auch Christian (es waren endlich mal wieder alle 3 Brüder am Start!) konnte mit seinem 22. Platz zufrieden sein.
Für Christian ging es direkt zurück in die Hochzeitsvorbereitungen, denn er heiratete am Folge-Wochenende. Am Donnerstag stand der Polterabend an und Patrick, Sven Kunath und ich entschieden uns zu späterer Stunde beim 1.Pulsnitzer Gesundheitslauf teilzunehmen, der am nächsten Tag ausgetragen wurde...;-)
Nach sehr kurzer Nacht und umfangreichen Aufräumarbeiten standen wir auch schon an der Startlinie des unerwartet schweren Kurses über 2 x 5 km. Zwischendurch habe ich mehrmals überlegt wieso man bei dieser Strecke von einem Gesundheitslauf sprechen kann. Nach unzähligen Höhenmetern konnte ich nach 36:30 min als erster über die Ziellinie laufen. Sven wurde knapp vor Patrick zweiter. Insgesamt ein sehr schöner und gut organisierter Lauf - nur der Name verwirrt ein wenig :-)
Nach der sehr schönen Hochzeit ging es für mich in die Vorbereitung auf meine Verteidigung der Diplomarbeit an der BA Riesa. Diese sollte am 10.9. sein und ein weiterer großer Erfolg für mich werden, denn mit der Gesamtnote (Diplomarbeit + Verteidigung) von 1,3 hätte ich nie gerechnet.
Schon zwei Tage später hatte ich mich für einen Start beim letzten Saisonrennen in der Regionalliga entschieden. Beim Sachsenring-Triathlon musste die Olympische Distanz absolviert werden. Mit mir im ewag-Team startete Sebastian Guhr, Bruder Patrick, Enrico Nake und Jens Klotsche. Nach dem KnappenMan hatte ich kaum trainiert und war mir sicher nun die Quittung zu bekommen, denn schließlich starten in der Regionalliga 14 Teams mit teilweise sehr starken Einzelathleten.
Kurz vor 14 Uhr erfolgte der Start im knapp 17 Grad kalten Stausee Oberwald. Ich erwischte ähnlich wie beim KnappenMan einen idealen Start und konnte mich, zu meiner Verwunderung, in der Spitzengruppe festsetzten. Nach 19 Minuten entstieg ich mit 5 weiteren Schwimmern in der Spitzengruppe aus dem Wasser. Das mit dem Schwimmen wird also wirklich langsam...;-)
Mit der schnellsten Radzeit konnte ich einen Vorsprung von über 2 Minuten mit auf die Laufstrecke nehmen - auch das ging also noch. Im Ziel stand dann eine Siegerzeit von 1:52 h auf der Uhr. Sebastian wurde nach großer Aufholjagd 4., Enrico 32., Patrick eigentlich 33. (Zeitstrafe...) und Jens 55. In der Teamwertung wurden wir mit 3 min Rückstand zum Dresdner Siegerteam 4.
Großer Nachteil bei diesem Wettkampf ist sicher die Radstrecke, denn direkt vor uns startete die offene Wertung der Olympischen Distanz und nur Minuten nach uns die Masters der Regionalliga sowie die Frauen. Bei einer 6 Kilometer Radrunde führte das zu enormer Überfüllung und kaum vermeidbaren Windschattenfahrens - verbunden mit NICHT nachvollziehbaren Zeitstrafen der Kampfrichter. Ich hab mindestens 50 Athleten überholt die eine verdient gehabt hätten...Schade für diesen schönen Triathlon.




Nun folgen erst einmal ein paar Wochen der (sportlichen) Ruhe...

Ergebnisse:







Freitag, 6. August 2010

11.Platz beim Ironman Regensburg



Am Donnerstag vor dem Wettkampf schaffte ich es noch rechtzeitig meine Diplomarbeit abzugeben. Direkt im Anschluss ging es mit Freundin Aniko und Bruder Patrick nach Regensburg. Freitag und Sonnabend dann der übliche Ablauf mit Startnummer abholen, kurz Trainieren, Rad einchecken und Wettkampfstrecken angucken. Meine Startnummer war die 2101 - was einen sehr guten Wechselplatz nahe den Profis bedeutete. Patrick stand direkt neben mir, was sich vor allem auf den Vorwettkampfstress am Sonntag früh positiv auswirkte.
So verging die Zeit dann auch recht schnell und ich stand 6:50 Uhr in der ersten Reihe der Amateure am Strand des Guggenberger See´s. Die Profis hatten ganze 5 Meter Vorsprung und standen schon bis zu den Knien im Wasser. Ich malte mir schon aus wie die ersten Agegrouper beim Startschuss auf die Profis springen...dann ein kaum zu hörender knall...und...ich war es der plötzlich unter Wasser war und Badekappe sowie Schwimmbrille gerade noch auffangen konnte. Ich entschied mich nur schnell die Brille wieder aufzusetzen und auf die Kappe zu verzichten...Nach etwa 1000m Wutschwimmen und unzähligen Überholmanövern hatte ich dann eine Gruppe in der ich mal kurz verschnaufen konnte. Doch mit einem weiteren Schlag auf die Brille lief immer wieder Wasser rein. Also immer wieder kurz Rücken schwimmen, Wasser aus der Brille lassen und wieder an die Gruppe heran sprinten. Als dann endlich der Schwimmzielbogen vor mir auftauchte rechnete ich schon mit einer Schwimmzeit von fast 1 Stunde. Als man mir 53 Minuten zurief konnte ich das kaum glauben. Echt krass, da scheint das Schwimmtraining doch was gebracht zu haben :-) und es scheint möglich noch deutlich schneller zu sein. Immerhin konnte ich auf Gesamtplatz 46 der 2200 Athleten aus dem Wasser klettern.
Bevor es dann endlich auf das geliebte Rad gehen konnte stand noch ein völlig vermasselter Wechsel auf dem Plan. Eigentlich sollte alles klappen, doch beim loslaufen mit dem Rad stellte ich fest, dass ich vergessen hatte die Startnummer umzulegen...also Rad schnell auf die Seite legen, zusehen wie das Getränk aus der Lenkerflasche läuft und Startnummer anlegen...ich hoffe es hat keiner gesehen:-)
Nun also endlich und weiter mit Wut auf mich selbst losfahren. Auf den ersten komplett flachen 5 Kilometern standen ständig etwa 45 Km/h auf dem Tacho. Natürlich wollte ich noch einige starke Radfahrer holen um den Zug nach vorne nicht zu verpassen. Als ich dann den Namen Florian vor mir gelesen habe, wusste ich, es kann sich nur um Florian Stelzle handeln (der spätere Gesamt 7.). Ich entschied mich ihn nicht zu überholen um erst einmal zu sehen, ob er schnell unterwegs ist. Und das war er, kaum ging es in die ersten Berge herein war nichts mehr da von dem Gedanken zu überholen. Wenig später gesellte sich noch Nils Görke (der spätere Gesamt 3.) zu uns. Zu Dritt nahmen wir richtig Fahrt auf und überholten einen Athleten nach dem anderen. Als wir dann Lars Fricke und Stefan Richter einholten wusste ich, dass ich auch in meiner Altersklasse ganz vorn bin.
Nach einem Hänger zwischen Km 100 und 130 fand ich wieder zu meinen Tritt. Leider verpasste ich so den Vorstoß von Florian. Zusammen mit Nils Görke konnten wir trotzdem ein hohes Tempo weiterfahren.
Nun das Unfassbare, bei 150 km bekam ich eine gelbe Karte (stop and go) weil ich meine Trinkflasche in die Einfahrt eines Hauses warf und damit ein Kind glücklich gemacht habe...Dies war in der Wettkampfbesprechung ausdrücklich erlaubt worden! Alles aufregen brachte nichts und ich musste einen Halt in der Penalty-Box bei 160 km einlegen. Nun hieß es ein „P“ auf die Startnummer schreiben lassen, Namen ansagen, den ein netter Herr in aller Ruhe aufschrieb und schnell unterschreiben. Alles in allem waren mal schnell 2 min eingebüßt. Ich versuchte nun mit biegen und brechen loszufahren um Nils eventuell noch einzuholen. Schon nach wenigen Kilometern drehte sich mein Magen förmlich um und ich bekam nichts mehr herein...Mit diesem Gefühl ging es zum Wechsel 2.
Der Tacho zeigte mir 183,6 Kilometer und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,6 Km/h. Als Gesamt 11. ging es mit Magenkrämpfen auf die schönen 4 Runden durch die Altstadt von Regensburg. Schon auf den ersten Kilometern spürte ich, dass es heute sehr hart werden wird...Die erste der 4 Runden konnte ich dennoch in 43 min sehr gut hinter mich bringen, doch schon die zweite mit 49 min war sehr hart. Jetzt quälte ich mich von einer Verpflegungsstation zur nächsten. Bei Kilometer 33 überholte mich Stefan Richter. Er hatte sich noch Kräfte gespart und legte einen lockeren Schritt an. Bis Km 36 konnte ich ihn folgen, doch danach entschied ich mich die gute Ziel zeit abzusichern und kein Risiko einzugehen. Vielleicht ein Fehler...denn Stefan war im Ziel dann nicht sooo weit weg und schreibt selbst von Krämpfen auf den letzten Metern (www.richterstefan.de).
Doch auch der 3. meiner Altersklasse, Lars Fricke, war im Ziel nur 2 Minuten hinter mir.
Am Ende stand eine 3:19 für den Marathon und eine Gesamtzeit von 8:56 h was unter allen Athleten Platz 11 und in der AK 25-29 Platz 2 bedeutete. Im Nachhinein muss ich leider sagen, dass die stop and go Strafe sicher ein Wendepunkt in dem bis dahin gut eingeteilten Rennen war. Aber ich bin natürlich trotzdem sehr mit meiner neuen Bestzeit zufrieden.
Vielen Dank an Aniko, Dirk und Claudia fürs lautstarke anfeuern!!! Und natürlich an alle die mich/uns mit den vielen Mails uns sms die Daumen gedrückt haben!!! Weiterhin danke an die Sponsoren die mich super unterstützt haben (rechte Spalte).

Nun geht’s in die KnappenMan Vorbereitung (im Org.-Team)!
Alle Infos findet ihr dazu unter: www.knappenman.de