Nach dem letzten Triathlonstart 2009 in Rostock neigt sich die Saison dem Ende.
Wie in jedem Jahr habe ich nun seit zwei Wochen wieder mit dem Handballtraining begonnen und die ersten beiden Spiele der Ostsachsenligasaison liefen für uns (SG Oberlichtenau) mit zwei Siegen sehr gut.
Die Lauf- und Radform ist jedoch auch noch sehr gut, so dass ich am 3. Oktober beim 26. Bautzener Duathlon über die sehr anspruchsvolle Strecke 10 Km laufen, 31 Km Rad fahren und nochmals 3,5 Km laufen an den Start gehe. Nach zweijähriger Abstinenz möchte ich natürlich nach meinem Sieg 2005 und Platz 2 im Jahr 2006 (hinter Maik Petzold) wieder um einen Podestplatz kämpfen. Die Konkurrenz ist aber wie in jedem Jahr in Bautzen sehr groß, da viele Sportler diesen schönen Wettkampf als Jahresabschluss wählen.
Als persönlichen Saisonabschluss habe ich den Halbmarathon im Rahmen des 24. Glauchauer Herbstlauf 2009 am 25. Oktober ausgewählt. Mal sehen was da noch geht, ich hoffe jedenfalls auf eine gute Mannschaftswertung mit dem SC Riesa.
Montag, 28. September 2009
Montag, 14. September 2009
27. Rostocker Triathlon
Ein Sommerlicher Herbsttag begrüßte die rund 180 Athleten und Athletinnen zum 27.Rostocker-Triathlon im Ostseebad Warnemünde. Tausende Zuschauer ließen sich es nicht entgehen das Rekordteilnehmerfeld anzufeuern und machten so die vermeintlichen Qualen der Athleten zu tollen Momenten.Nach 1,1 km Schwimmen im Alten Strom, 40km Radfahren auf der windigen Strecke nach Bargeshagen und 10 km Laufen konnte René Göhler das stark besetzte Männerrennen vor mir und Philipp Bahlke gewinnen.
Schon nach dem Schwimmen hatte ich als ca. 12. über 2 Minuten Rückstand zur Spitze um René Göhler, Tom Richter und Philipp Bahlke. Beim Radfahren lief es recht gut. Beflügelt von meinen neuen Laufrädern konnte ich fast alle vor mir liegenden Athleten überholen. Meine Radzeit für die nicht einfach zu fahrenden 40,5 KM betrug knapp 57 Minuten.
Danke noch mal an die Firma Abt und das Bikehouse!!!
Als Zweiter kam ich in die Wechselzone, doch der Abstand zum Profitriathleten René Göhler war leider konstant geblieben. Die 10 Km über teils sehr grobes Kopfsteinpflaster verlangten mir dann noch einmal alles ab. Die Lücke nach vorn war zwar schon viel zu groß, doch der Dritte Philipp Bahlke (Deutscher Meister Junioren 2008) kam noch einmal nah heran.
Doch es sollte für Platz 2 reichen. 6. wurde André Jost, 10. Thomas Weber und 19. mein Bruder Patrick.
Ergebnisse: http://redtime.de/ergebnisse/2009/erghro09.pdf
Schon nach dem Schwimmen hatte ich als ca. 12. über 2 Minuten Rückstand zur Spitze um René Göhler, Tom Richter und Philipp Bahlke. Beim Radfahren lief es recht gut. Beflügelt von meinen neuen Laufrädern konnte ich fast alle vor mir liegenden Athleten überholen. Meine Radzeit für die nicht einfach zu fahrenden 40,5 KM betrug knapp 57 Minuten.
Danke noch mal an die Firma Abt und das Bikehouse!!!
Als Zweiter kam ich in die Wechselzone, doch der Abstand zum Profitriathleten René Göhler war leider konstant geblieben. Die 10 Km über teils sehr grobes Kopfsteinpflaster verlangten mir dann noch einmal alles ab. Die Lücke nach vorn war zwar schon viel zu groß, doch der Dritte Philipp Bahlke (Deutscher Meister Junioren 2008) kam noch einmal nah heran.
Doch es sollte für Platz 2 reichen. 6. wurde André Jost, 10. Thomas Weber und 19. mein Bruder Patrick.
Ergebnisse: http://redtime.de/ergebnisse/2009/erghro09.pdf
Dienstag, 1. September 2009
21. Knappenman - Sieg und Platz 5
Nachdem ich schon im letzten Jahr im Organisationsteam war, durfte ich auch in diesem Jahr an der Veranstaltungsvorbereitung und Durchführung mitwirken. Ganz Nebenbei konnte ich noch an 2 Staffeln teilnehmen. Am Samstag stand der Staffelstart mit Michael Rösch als Läufer über 8 Km und Jan Frobart als Schwimmer über 800 m an. Da die „kurzen“ Staffeln in umgedrehter Reihenfolge gestartet wurden, um den Einsteigern das Gerangel beim Schwimmstart zu ersparen, musste Micha für uns eine möglichst gute Ausgangsposition schaffen. Und das tat er auch. Er benötigte nur 27 min und wechselte mit knappem Abstand als Zweiter auf mich. Nun musste ich möglichst schnell die 4 Runden (je 10 Km) zurücklegen. Nach der ersten Runde dann ein Missgeschick, ich wollte nach der Wende zu schnell los und die Pedale setzte auf dem Boden auf. Leider bin ich dann Frontal in einen Absperrzaun gefahren, seeeeehr peinlich vor so vielen Zuschauern…
Zum Glück konnte ich weiterfahren, benötigte ca. 55 min und wechselte als erster auf den Schlußschwimmer. Jan Frobart machte dann alles klar und wir holten uns den Sieg! Das war mal wieder ein richtig schöner Wettkampf wo Spaß, Spannung und Schmerz ausreichend vorhanden waren :-)
Am Sonntag fand neben den Sachsenmeisterschaften auf der Mitteldistanz auch der Staffelwettbewerb auf eben dieser Distanz (1,9 Km/ 90 Km/ 21,1 Km) statt. Ich durfte beim Team Sachsenmeister als Schwimmer ran. Nach für mich sehr guten 26:30 min wechselte ich als Fünfter auf Sebastian Guhr, der die 90 Km in einem knappen 40iger Schnitt abspulte und den Staffelstab (Zeitnahmechip) an John Heiland übergab. John lief dann nach seinem Sieg vom Vortag in sehr guten 1:18 h auf Gesamtplatz Fünf.
Die Einzelwertung gewann Sven Kunath in glatt 4 Stunden! Bei den Frauen siegte Uta Knape.
Zum Glück konnte ich weiterfahren, benötigte ca. 55 min und wechselte als erster auf den Schlußschwimmer. Jan Frobart machte dann alles klar und wir holten uns den Sieg! Das war mal wieder ein richtig schöner Wettkampf wo Spaß, Spannung und Schmerz ausreichend vorhanden waren :-)
Am Sonntag fand neben den Sachsenmeisterschaften auf der Mitteldistanz auch der Staffelwettbewerb auf eben dieser Distanz (1,9 Km/ 90 Km/ 21,1 Km) statt. Ich durfte beim Team Sachsenmeister als Schwimmer ran. Nach für mich sehr guten 26:30 min wechselte ich als Fünfter auf Sebastian Guhr, der die 90 Km in einem knappen 40iger Schnitt abspulte und den Staffelstab (Zeitnahmechip) an John Heiland übergab. John lief dann nach seinem Sieg vom Vortag in sehr guten 1:18 h auf Gesamtplatz Fünf.
Die Einzelwertung gewann Sven Kunath in glatt 4 Stunden! Bei den Frauen siegte Uta Knape.
Freitag, 21. August 2009
Wiesbaden 70.3
Markus Thomschke bester deutscher Amateur…
Vier Athleten des OSSV Kamenz stellten sich den Anforderungen des Ironman 70.3 in Wiesbaden. Am Start waren André Jost, Markus, Christian und Patrick Thomschke. Die Distanz entsprach genau der Hälfte eines Iroman Rennens und wird umgangssprachlich auch Mitteldistanztriathlon genannt. Die Schwimmstrecke im Schiersteiner Hafen betrug 1,9km, die Radstrecke quer durch den Taunus war 90km lang und die 21,1km des Halbmarathons wurden in vier Runden im Wiesbadener Kurpark gelaufen. Die Addition der einzelnen Teilstrecken ergibt eine Länge von 70,3 Meilen und dient auch der Namensgebung Ironman 70.3.
Der Start der 2300 Teilnehmer erfolgte in Wellen je nach Altersklasse. In der ersten Welle waren die Profis und die Elite der Altersklasse Athleten auf Grundlage der Ergebnisse der Vorjahre darunter die Brüder Markus und Patrick. Pünktlich 8 Uhr gab es den donnernden Startschuss als Signal für ca. 350 Athleten zum ersten Start. Markus versuchte sofort hohes Tempo zu schwimmen um möglichst Nahe an den Profis dran zu bleiben. Beim Gerangel um die Platzierung wurde er etwas unsanft unter Wasser gedrückt ,schluckte Wasser und ihm wurde dabei übel. Diese Phase kostete ihm einige Plätze. Dennoch entstieg er nach guten 27:46min dem Hafenbecken. Patrick folgte knapp 5min später im Hauptfeld. Christian sein Start folgte 8.45 Uhr nach respektablen 37:33min konnte er die schwierige Radstrecke in Angriff nehmen. Sensationell war der Auftritt von André Jost. Als ausgezeichneter Schwimmer bekannt, kam er als erster seiner Startgruppe aus dem Wasser nach 27:04min.
Die Radrunde durch den Taunus war gespickt mit schweren Anstiegen und rasanten Abfahrten. Letztendlich mussten auf den 90km 1500 Höhenmeter absolviert werden. Markus kam bei seiner Paradedisziplin zwar weit nach vorn, doch die Anstrengung des Ironman von vor fünf Wochen steckte noch in den Beinen. Markus sprach später davon, dass er sich wie auf einer Trainingsausfahrt fühlte und ein fahren am Limit muskulär nicht möglich war. In der Endabrechnung standen 2:31h auf der Uhr, damit fuhr er die 18. beste Zeit aller Sportler. André Jost schaffte diesen Teilabschnitt in beeindruckenden 2:39h. Christian und Patrick folgten mit einen Radsplit von 2:45h bzw. 2:46h.
Nun hieß es die ausgezeichneten Positionen beim Halbmarathon zu verteidigen. Die Hitze von über 30°C machte den Athleten unheimlich zu schaffen. Viele Sportler steckten sich Eis in ihre Mützen um sich vor Überhitzung zu schützen. Markus lief sehr couragiert und mit einer der schnellsten Zeiten an dem Tag stürmte er in 1:23h auf Platz 12 der Gesamtwertung. In seiner Altersklasse 25-29 wurde er 2. und war damit bester deutscher Amateur in 4:26h. Die darauf folgende Dopingkontrolle inmitten der Profis war ein kleines Highlight. Damit hat er gezeigt, dass seine Entwicklung weiter voran schreitet und er fast dran ist. André und Patrick liefen 1:34h und wurden gesamt 44. (AK 8.) in 4:44h bzw. 91. (AK 17) in 4:57h. Christian kämpfte sich tapfer über die vier Laufrunden aber der Krankheitsbedingte Trainingsausfall und die Hitze machten ihm schwer zu schaffen. In 1:45h finishte er beim schwersten halben Tag in 5:12h.
Vier Athleten des OSSV Kamenz stellten sich den Anforderungen des Ironman 70.3 in Wiesbaden. Am Start waren André Jost, Markus, Christian und Patrick Thomschke. Die Distanz entsprach genau der Hälfte eines Iroman Rennens und wird umgangssprachlich auch Mitteldistanztriathlon genannt. Die Schwimmstrecke im Schiersteiner Hafen betrug 1,9km, die Radstrecke quer durch den Taunus war 90km lang und die 21,1km des Halbmarathons wurden in vier Runden im Wiesbadener Kurpark gelaufen. Die Addition der einzelnen Teilstrecken ergibt eine Länge von 70,3 Meilen und dient auch der Namensgebung Ironman 70.3.
Der Start der 2300 Teilnehmer erfolgte in Wellen je nach Altersklasse. In der ersten Welle waren die Profis und die Elite der Altersklasse Athleten auf Grundlage der Ergebnisse der Vorjahre darunter die Brüder Markus und Patrick. Pünktlich 8 Uhr gab es den donnernden Startschuss als Signal für ca. 350 Athleten zum ersten Start. Markus versuchte sofort hohes Tempo zu schwimmen um möglichst Nahe an den Profis dran zu bleiben. Beim Gerangel um die Platzierung wurde er etwas unsanft unter Wasser gedrückt ,schluckte Wasser und ihm wurde dabei übel. Diese Phase kostete ihm einige Plätze. Dennoch entstieg er nach guten 27:46min dem Hafenbecken. Patrick folgte knapp 5min später im Hauptfeld. Christian sein Start folgte 8.45 Uhr nach respektablen 37:33min konnte er die schwierige Radstrecke in Angriff nehmen. Sensationell war der Auftritt von André Jost. Als ausgezeichneter Schwimmer bekannt, kam er als erster seiner Startgruppe aus dem Wasser nach 27:04min.
Die Radrunde durch den Taunus war gespickt mit schweren Anstiegen und rasanten Abfahrten. Letztendlich mussten auf den 90km 1500 Höhenmeter absolviert werden. Markus kam bei seiner Paradedisziplin zwar weit nach vorn, doch die Anstrengung des Ironman von vor fünf Wochen steckte noch in den Beinen. Markus sprach später davon, dass er sich wie auf einer Trainingsausfahrt fühlte und ein fahren am Limit muskulär nicht möglich war. In der Endabrechnung standen 2:31h auf der Uhr, damit fuhr er die 18. beste Zeit aller Sportler. André Jost schaffte diesen Teilabschnitt in beeindruckenden 2:39h. Christian und Patrick folgten mit einen Radsplit von 2:45h bzw. 2:46h.
Nun hieß es die ausgezeichneten Positionen beim Halbmarathon zu verteidigen. Die Hitze von über 30°C machte den Athleten unheimlich zu schaffen. Viele Sportler steckten sich Eis in ihre Mützen um sich vor Überhitzung zu schützen. Markus lief sehr couragiert und mit einer der schnellsten Zeiten an dem Tag stürmte er in 1:23h auf Platz 12 der Gesamtwertung. In seiner Altersklasse 25-29 wurde er 2. und war damit bester deutscher Amateur in 4:26h. Die darauf folgende Dopingkontrolle inmitten der Profis war ein kleines Highlight. Damit hat er gezeigt, dass seine Entwicklung weiter voran schreitet und er fast dran ist. André und Patrick liefen 1:34h und wurden gesamt 44. (AK 8.) in 4:44h bzw. 91. (AK 17) in 4:57h. Christian kämpfte sich tapfer über die vier Laufrunden aber der Krankheitsbedingte Trainingsausfall und die Hitze machten ihm schwer zu schaffen. In 1:45h finishte er beim schwersten halben Tag in 5:12h.
Samstag, 8. August 2009
Noch eine Woche bis zum 70.3 in Wiesbaden und Michael Rösch kennen gelernt!
In den Wochen nach Klagenfurt habe ich sehr gut in das strukturierte Training zurückgefunden. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Thomas!!! Und auch an meinen Praxispartner, den Sportclub Hoyerswerda e.V.. Ebenfalls sehr gut taten mir die physiotherapeutischen Behandlungen bei Sven Perschneck.
Heute stand noch einmal ein Test vor Wiesbaden an. Zusammen mit André Jost und Ute Niziak habe ich zum ersten Mal beim 21. Teamtriathlon in Sebnitz teilgenommen. Dabei musste André 1000m im Becken zurücklegen, Ute durfte die 20 Kilometer auf dem Mountainbike durchdrücken und ich lief den abschließenden 10 Km Lauf. André legte stark vor und entstieg nach wahnsinnigen 12:30 min und ca. 2 Minuten Vorsprung vor dem 2. Team aus dem Becken. Ute fuhr auf der sehr schweren Strecke eine super Zeit und musste nur drei sehr starken Männern den Vortritt lassen. Die drei Teams hatten dann auch sehr gute Läufer, so dass die schnellste Laufzeit (35:40 min) über die wohl eher 9 – 9,5 Km lange Strecke nicht mehr zur Positionsverbesserung reichte. Die Laufstrecke war jedenfalls der Hammer. Es ging entweder nur steil Berg hoch oder eben steil Berg runter. Dafür, dass André und ich die Strecke nach Sebnitz gleich als Radtraining nutzten, waren wir mehr als zufrieden. Mal sehen as für uns in Wiesbaden herauskommt.
Das Highlight des Tages war allerdings, dass Michael Rösch (Olympiasieger im Biathlon!!!) auch vor Ort war. Aber erst einmal der Reihe nach. Ich habe im Trainingslager auf Mallorca (im März) zufällig durch eine Bekannte seine Freundin (Triathletin) kennen gelernt. Da ich Michael seeeehr „cool“ finde wollte ich natürlich einiges über ihn wissen. Daraufhin kamen wir zu dem Entschluss, da sie beim Knappenman startet, dass ich ihn dort eventuell kennen lernen kann. Nun wieder in die Gegenwart. Ich habe ihn schon heute kennen gelernt und wir starten beim Knappenman zusammen in einer Staffel!!! Und zwar am 29. August über die Standard-Distanz!!!
Heute stand noch einmal ein Test vor Wiesbaden an. Zusammen mit André Jost und Ute Niziak habe ich zum ersten Mal beim 21. Teamtriathlon in Sebnitz teilgenommen. Dabei musste André 1000m im Becken zurücklegen, Ute durfte die 20 Kilometer auf dem Mountainbike durchdrücken und ich lief den abschließenden 10 Km Lauf. André legte stark vor und entstieg nach wahnsinnigen 12:30 min und ca. 2 Minuten Vorsprung vor dem 2. Team aus dem Becken. Ute fuhr auf der sehr schweren Strecke eine super Zeit und musste nur drei sehr starken Männern den Vortritt lassen. Die drei Teams hatten dann auch sehr gute Läufer, so dass die schnellste Laufzeit (35:40 min) über die wohl eher 9 – 9,5 Km lange Strecke nicht mehr zur Positionsverbesserung reichte. Die Laufstrecke war jedenfalls der Hammer. Es ging entweder nur steil Berg hoch oder eben steil Berg runter. Dafür, dass André und ich die Strecke nach Sebnitz gleich als Radtraining nutzten, waren wir mehr als zufrieden. Mal sehen as für uns in Wiesbaden herauskommt.
Das Highlight des Tages war allerdings, dass Michael Rösch (Olympiasieger im Biathlon!!!) auch vor Ort war. Aber erst einmal der Reihe nach. Ich habe im Trainingslager auf Mallorca (im März) zufällig durch eine Bekannte seine Freundin (Triathletin) kennen gelernt. Da ich Michael seeeehr „cool“ finde wollte ich natürlich einiges über ihn wissen. Daraufhin kamen wir zu dem Entschluss, da sie beim Knappenman startet, dass ich ihn dort eventuell kennen lernen kann. Nun wieder in die Gegenwart. Ich habe ihn schon heute kennen gelernt und wir starten beim Knappenman zusammen in einer Staffel!!! Und zwar am 29. August über die Standard-Distanz!!!
Sonntag, 5. Juli 2009
Ziel verfehlt
und zwar um deutliche 22 Minuten, aber ich fange mal von vorn an. Schwimmstart ok, nur komisch dass die Profis ca. 200 m weiter vorn starten durften. Schwimmen war dann solide nur das mir ziemlich übel war und ich fast Fische füttern musste. Die Zeit war dann dank der "zusätzlichen 200 Meter" mit knapp 56 Minuten auch ok. Wechsel war schlecht aber auf dem Rad gings dann erst mal gut. Hab gleich zu beginn viele überholt, darunter auch einige Profis und auch die ersten Frauen, die sehr viel langsamer unterwegs waren. Dann bei km 30 der erste Hammer, ca. 500 m vor mir eine ca. 15 Mann starke Gruppe mit niemals 7 Meter Abstand... Hab natürlich versucht hinzukommen aber habs nicht geschafft. An der Wende nach der 1. Runde dann der nächste Schock, ca. 200 m hinter mir eine 20 Mann (mit den ersten beiden Frauen!!!) starke Gruppe. Da hatte ich kurzzeitig keine Lust mehr...Ich hab mich dann in die Gruppe zurückfallen lassen und bin so gut es ging Fair gefahren. Die Gruppe war dann aber sehr langsam, doch wegkommen war nicht möglich und heute auch wirklich nicht drin. Es war nicht mein Tag. Dann den 2. Wechsel auch wieder versaut, da irgendjemand mein Laufbeutel woanders hingehangen hat. Dank der Helfer haben wir ihn aber noch nach gefühlten 10 Minuten gefunden...
Das laufen ging dann richtig gut. Locker und leicht bis Km 21...Da war ich auf meiner 2. Runde und viele anderen auf ihrer 1. Jedenfalls war die Verpflegungszone beim Halbmarathon leer. Die Becher wurden grad aufgefüllt und ich wollte nicht warten. Und die nächsten 3 Km gab es nichts außer Sonne und keinen Wind...Hätte ich mal gewartet. Aber mir ging es zu dem Zeitpunkt einfach zu gut. Dann ca. bei km 25 kam der nächste Hammer. Aber dieses mal auch der Mann dazu...Außerdem musste ich noch mal ins Gebüsch und hab kurz dran gedacht aufzuhören.
Aber die letzten 17 Km in geschätzten 2 Stunden wollte ich mir dann doch noch geben. War ja schließlich der Jahreshöhepunkt. Und aufhören wäre da zu einfach. Insgesamt war es dann immerhin noch eine 9:21 h, Platz 60 Gesamt und 7. der AK 25.
Danke an alle die mir den Daumen gedrückt haben und natürlich den Förderern und Unterstützern, es kommen wieder bessere Tage, ich verspreche es! Danke auch an Stephan fürs Helfen, Zeiten durch schreien, Mut machen, usw. , an Familie Grahl und Zaisi fürs anfeuern und natürlich an die MAMA fürs unterstützen:)
Patrick und Michael Grahl ging es übriegens ähnlich. Sie hatten beim laufen probleme und kamen dann mit den Zeiten 10:16 h (Patrick) und ca. 9:40 h Micha ins Ziel.
Ich werde jetzt erst mal ein paar Wochen rausnehmen und dann am 16.August noch mal in Wiesbaden mit meinen Brüdern Christian und Patrick sowie mit Trainings- und Bundesligakumpel André Jost angreifen.
Das laufen ging dann richtig gut. Locker und leicht bis Km 21...Da war ich auf meiner 2. Runde und viele anderen auf ihrer 1. Jedenfalls war die Verpflegungszone beim Halbmarathon leer. Die Becher wurden grad aufgefüllt und ich wollte nicht warten. Und die nächsten 3 Km gab es nichts außer Sonne und keinen Wind...Hätte ich mal gewartet. Aber mir ging es zu dem Zeitpunkt einfach zu gut. Dann ca. bei km 25 kam der nächste Hammer. Aber dieses mal auch der Mann dazu...Außerdem musste ich noch mal ins Gebüsch und hab kurz dran gedacht aufzuhören.
Aber die letzten 17 Km in geschätzten 2 Stunden wollte ich mir dann doch noch geben. War ja schließlich der Jahreshöhepunkt. Und aufhören wäre da zu einfach. Insgesamt war es dann immerhin noch eine 9:21 h, Platz 60 Gesamt und 7. der AK 25.
Danke an alle die mir den Daumen gedrückt haben und natürlich den Förderern und Unterstützern, es kommen wieder bessere Tage, ich verspreche es! Danke auch an Stephan fürs Helfen, Zeiten durch schreien, Mut machen, usw. , an Familie Grahl und Zaisi fürs anfeuern und natürlich an die MAMA fürs unterstützen:)
Patrick und Michael Grahl ging es übriegens ähnlich. Sie hatten beim laufen probleme und kamen dann mit den Zeiten 10:16 h (Patrick) und ca. 9:40 h Micha ins Ziel.
Ich werde jetzt erst mal ein paar Wochen rausnehmen und dann am 16.August noch mal in Wiesbaden mit meinen Brüdern Christian und Patrick sowie mit Trainings- und Bundesligakumpel André Jost angreifen.
Samstag, 4. Juli 2009
es geht "Scharf" :)
langsam wird der Druck unerträglich und es wird Zeit das es los geht! Leider belastet mich seit gestern abend eine Magen-Darm Verstimmung, ich hoffe es ist "nur" die Aufregung.
Ansonsten gehts mir gut und ich werde alles geben!!!
Die niedrige Startnummer bevorteilt mich in der Wechselzone schon ein wenig. Der Schwimmstart ist für mich trotzdem bei den Agegroupern.
--> Josti: Ich stelle mich gaaanz weit vorne hin!
So jetzt gehts ins Bett, schlafen kann ich bestimmt nicht...
Ansonsten gehts mir gut und ich werde alles geben!!!
Die niedrige Startnummer bevorteilt mich in der Wechselzone schon ein wenig. Der Schwimmstart ist für mich trotzdem bei den Agegroupern.
--> Josti: Ich stelle mich gaaanz weit vorne hin!
So jetzt gehts ins Bett, schlafen kann ich bestimmt nicht...
Freitag, 3. Juli 2009
schön ist es...
hier in Reifnitz. Unsere Wohnung liegt direkt am Wörthersee und an Km 7 der Radstrecke. Der Ausblick ist wirklich der Wahnsinn und die ersten Schwimmeinheiten liefen auch sehr gut.
Die Radstrecke haben Patrick und ich dann gestern mal mit dem Auto getestet und mussten feststellen, dass sie doch sehr "hügelig" ist. Also keinesfalls leicht...(850 Hm pro 90 Km Runde!)
Beim registrieren dann der erste Schock. Startnummer 91, obwohl die Altersklassenathleten erst Startnummern ab 100 bekommen. Warum?
Keine Ahnung. Vorteile? Wahrcheinlich nicht. (ich hoffte schon kurz dadurch weiter vorn starten zu dürfen.)
Die netten Damen im Info-Point wussten jedenfalls nichts.
Mal sehen ob ich morgen bei der Wettkampfbesprechung was rausbekomme.
Sonstige Infos: Wetter ok - leicht schwül, Befinden geht so - mächtig angespannt und unfit (wie immer also).
Na dann viele Grüße an die daheim gebliebenen!!!
Die Radstrecke haben Patrick und ich dann gestern mal mit dem Auto getestet und mussten feststellen, dass sie doch sehr "hügelig" ist. Also keinesfalls leicht...(850 Hm pro 90 Km Runde!)
Beim registrieren dann der erste Schock. Startnummer 91, obwohl die Altersklassenathleten erst Startnummern ab 100 bekommen. Warum?
Keine Ahnung. Vorteile? Wahrcheinlich nicht. (ich hoffte schon kurz dadurch weiter vorn starten zu dürfen.)
Die netten Damen im Info-Point wussten jedenfalls nichts.
Mal sehen ob ich morgen bei der Wettkampfbesprechung was rausbekomme.
Sonstige Infos: Wetter ok - leicht schwül, Befinden geht so - mächtig angespannt und unfit (wie immer also).
Na dann viele Grüße an die daheim gebliebenen!!!
Mittwoch, 1. Juli 2009
Auf in Richtung Klagenfurt
...und das mir keine Klagen kommen:)
Heute gehts nun endlich in Richtung Süden. Mit meinem Bruder Patrick, der ebenfalls startet und unserer Mutter werden wir die 850 Km in Angriff nehmen. Da ich nicht weiß ob es in unserem Hotel Internet gibt hier schon mal die Info zum Liveticker am Renntag (5.7.) unter www.ironman.com
Bis auf den ziemlich starken Heuschnupfen gehts mir ganz gut.
Dann drückt uns den Daumen!!!
Heute gehts nun endlich in Richtung Süden. Mit meinem Bruder Patrick, der ebenfalls startet und unserer Mutter werden wir die 850 Km in Angriff nehmen. Da ich nicht weiß ob es in unserem Hotel Internet gibt hier schon mal die Info zum Liveticker am Renntag (5.7.) unter www.ironman.com
Bis auf den ziemlich starken Heuschnupfen gehts mir ganz gut.
Dann drückt uns den Daumen!!!
Samstag, 27. Juni 2009
letzter Härtetest - 3. Platz beim Froschlauf
Der Froschlauf zählt laut dem Magazin "Laufzeit" zu den 10 schönsten Läufen in Deutschland. Das besondere ist, dass man erst zum Sonnenuntergang, also 21:23 Uhr startet.
Mit knapp 700 Startern ging es auf die schöne 9,6 Km Runde. Den ersten Kilometer ging ich recht zügig an um aus dem größten Gerangel zu entkommen. Danach entschied ich mich lockerer zu laufen um mich für die nächste Woche nicht "abzuschießen". Ich befand mich ca. auf Position 8, vorn ging bereits eine 6 Mann Gruppe weg. Ich lief dieses zügige Tempo weiter und holte ab Kilometer 3 plötzlich wieder einige Läufer ein. Nach Kilometer 4 hatte ich den Drittplatzierten direkt vor mir, zügig überholte ich auch ihn. Die ersten Beiden Läufer hatten bereits einen größeren Vorsprung. Zwischen Km 6 und 7 ging es durch ein sehr dunkles Waldstück auf unbefestigtem Weg. Um eine Verletzung zu vermeiden lief ich etwas verhaltener, so dass der Vierte noch mal herankam. Zum Glück ging es danach auf Asphalt weiter und ich konnte wieder einen kleinen Vorsprung herauslaufen. Im Ziel stoppte die Uhr bei 31:58 Minuten. Mit so einer schnellen Zeit hätte ich nie gerechnet. Der Sieg ging mit 31:07 Minuten an Paul Schmidt.
Mit knapp 700 Startern ging es auf die schöne 9,6 Km Runde. Den ersten Kilometer ging ich recht zügig an um aus dem größten Gerangel zu entkommen. Danach entschied ich mich lockerer zu laufen um mich für die nächste Woche nicht "abzuschießen". Ich befand mich ca. auf Position 8, vorn ging bereits eine 6 Mann Gruppe weg. Ich lief dieses zügige Tempo weiter und holte ab Kilometer 3 plötzlich wieder einige Läufer ein. Nach Kilometer 4 hatte ich den Drittplatzierten direkt vor mir, zügig überholte ich auch ihn. Die ersten Beiden Läufer hatten bereits einen größeren Vorsprung. Zwischen Km 6 und 7 ging es durch ein sehr dunkles Waldstück auf unbefestigtem Weg. Um eine Verletzung zu vermeiden lief ich etwas verhaltener, so dass der Vierte noch mal herankam. Zum Glück ging es danach auf Asphalt weiter und ich konnte wieder einen kleinen Vorsprung herauslaufen. Im Ziel stoppte die Uhr bei 31:58 Minuten. Mit so einer schnellen Zeit hätte ich nie gerechnet. Der Sieg ging mit 31:07 Minuten an Paul Schmidt.
Abonnieren
Posts (Atom)